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Bauweise mit Holzrahmen

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Der Holzrahmenbau ähnelt dem modularen Holzbau darin, dass vorgefertigte Elemente auf die Baustelle geliefert werden, die dort nur noch montiert werden müssen. In diesem Fall werden jedoch einzelne Wände, Decken und Böden vorgefertigt. Dadurch lässt sich das Projekt wesentlich einfacher an die konkreten Gegebenheiten auf dem Grundstück anpassen.

Die Vorteile beider Holztechnologien stimmen in vielerlei Hinsicht überein. Der Holzrahmenbau zeichnet sich ebenfalls durch CO₂-Neutralität aus: Während seines Wachstums absorbiert Holz Kohlendioxid, was zu einer positiven CO₂-Bilanz führt und die Umweltbelastung verringert.

Weitere Vorteile sind kurze Bauzeiten, geringere Emissionen direkt auf der Baustelle und Wirtschaftlichkeit durch die Verwendung eines nachwachsenden Rohstoffs – Holz. Darüber hinaus lassen sich Gebäude, die mit der Technologie des Holzrahmen- oder Modulbaus errichtet wurden, leicht aufstocken und erweitern.

Rahmenbau

Im Rahmenbau bildet eine tragende Konstruktion aus Stützen und Balken, die alle Lasten aufnimmt, das Fundament des Gebäudes. Genau dieser Rahmen bildet den sogenannten „Skelettkern” des Gebäudes. Die Wände in einem solchen System sind nicht tragend und dienen lediglich der Raumaufteilung oder als Umzäunung.

Die Rahmenbauweise hat eine Reihe von Vorteilen. Sie ermöglicht eine flexible Raumplanung, da Innenwände leicht verändert oder entfernt werden können, ohne die Stabilität des Gebäudes zu beeinträchtigen. Darüber hinaus ermöglicht diese Technologie große Fensterflächen und offene Grundrisse, was den aktuellen architektonischen Trends entspricht.

Der Rahmenbau zeichnet sich auch durch seine Effizienz in Bezug auf die Bauzeit aus: Die tragenden Elemente werden in der Regel im Voraus hergestellt und schnell auf der Baustelle montiert. Solche Gebäude lassen sich leicht an zukünftige Bedürfnisse anpassen – erweitern oder umgestalten.

Zusammenfassend lässt sich sagen, dass der Rahmenbau eine flexible und effiziente Technologie ist, die sich durch Anpassungsfähigkeit und die Möglichkeit zur Schaffung moderner, offener Raumkonzepte auszeichnet.

TS3 (Holzbauwerke 3.0)

TS3 (Timber Structures 3.0) ist eine innovative Technologie im Bereich des Holzbauwesens. Sie ermöglicht die Verbindung großformatiger Holzplatten ohne sichtbare Fugen, was neue Möglichkeiten für die Herstellung durchgehender und gleichzeitig tragender Holzdecken und Dächer großer Abmessungen eröffnet.

Das Schlüsselelement der TS3-Technologie ist ein spezielles Klebesystem an den Fugen der Platten. Dadurch entsteht eine durchgehende, homogene Oberfläche, die sowohl ästhetisch ansprechend als auch konstruktiv stabil ist. Dieser Ansatz ermöglicht die Realisierung von Holzdecken und -dächern ohne zusätzliche Stützkonstruktionen und ohne sichtbare Fugen.

Die Vorteile von TS3 sind vielfältig. Insbesondere erweitert die Technologie die architektonische Freiheit erheblich und ermöglicht die Schaffung großer offener Räume ohne konstruktive Hindernisse. Darüber hinaus erhöht sie die Effizienz der Materialnutzung und fördert nachhaltiges Bauen, da Holz ein nachwachsender und CO₂-neutraler Rohstoff ist.

Insgesamt ist TS3 eine fortschrittliche Lösung für den modernen Holzbau. Die Technologie ermöglicht die Herstellung großer, nahtloser Holzoberflächen und vereint ästhetische und konstruktive Vorteile, wodurch die Anwendungsmöglichkeiten von Holz erweitert und die Entwicklung nachhaltiger Bauprojekte gefördert werden.

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